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Coaching

4 Elemente-Medizin, Heilsame Impulse

Vom Schmerz der Welt und dem Verbundensein

Monotones Brummen, von stetigen Piep-Tönen begleitet, verdrängt die Stille des Waldes. Je höher ich auf meinem Anstieg komme, desto deutlicher ist die riesige kahle Stelle zu sehen, durch sich die Forstmaschinen bewegen und wie gierige Raupen den einst dichten Wald auffressen. Wie so oft in letzter Zeit, überkommt mich tiefe Trauer – ich spüre den Schmerz der Natur, aber auch der Menschen, der sich gerade in kaum auszuhaltender Wut und Aggression untereinander entladen zu scheint. Ich frage mich seit geraumer Zeit, ob den niemand außer mir das wahrnimmt und warum keine Veränderung eintritt, sondern alles nur noch schlimmer, nur noch verrückter zu werden scheint. Den folgenden Dialog, der daraus entstanden ist, möchte ich mit dir teilen – vielleicht hilft er dir ebenso zu verstehen.

Du bist nicht alleine, ganz im Gegenteil. Die feinen Fäden, die alles Sein miteinander verbinden – Menschen, Tiere, Pflanzen, die zahllosen feinstofflichen Wesen – werden stärker, werden fester. Das große, universelle Netz des Lebens wird stärker und fester. Diejenigen unter euch, die sich dieser Verbundenheit mit der Schöpfung bewusst sind, bemerken dies, denn ihre Anbindung wird ebenso stabiler, der Austausch, die Kommunikation wird intensiver und kommt leichter zustande. Dies äußert sich in euren Träumen, in eurer Intuition, eurem Bauchgefühl – aber eben auch in den Gefühlen, die euch durchströmen. Doch auch diejenigen, die sich dessen noch nicht bewusst sind – oder sich dagegen wehren – nehmen diesen Anstieg an Information und Energie unbewusst wahr. Das verwirrt sie, denn es ist ein altes Wissen und Fühlen, das jeder von uns tief in sich trägt – aber man hat ihnen erzählt, ihnen aberzogen, diese Verbindung zu nutzen. Dieser innere Konflikt schwingt nach außen in die Welt ebenso wie er in das Netzwerk des Lichts schwingt und dort auf Resonanz trifft.

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Heilsame Impulse

Von der Weisheit des Regens

Der Philosph Alan Watts unterhielt sich mit einem japanischen Zen-Meister über den Sinn und Unsinn der Übersetzung von Zen-Büchern ins Englische. Es bestünde kein Grund, sagte der Meister, man könne ebenso die Bibel, Alice im Wunderland oder ein Wörterbuch übersetzen – alle würden ebenso den Geist des Zen erfassen, denn:

Der Klang des Regens bedarf keiner Übersetzung.

Zen Weisheit

Welch wunderschöner Ansatz – der im Grunde jedes spirituelle Buch überflüssig macht? Auch jeder Satz in diesem Blog ist überflüssig? Doch da ist viel Wahres dran. Wenn ich über den Regen schreibe, kann ich nur die Geschichte weitergeben, die er mir erzählt. Nur das was ich interpretiere. Und jeden, der die liest, führt es wiederum nur dort hin, wo ich gerade stehe. Aber ist meine Wahrheit auch deine Wahrheit?

Der Regen ist doch so viel mehr als nur der Tropfen, der auf meiner Nasenspitze zerspringt. Der Regen ist das Prasseln eines Unwetters ebenso, wie der Duft der feuchten Luft nach einem Sommerregen – und die zauberhafte Stille, wenn eine Schneedecke die gesamte Landschaft leise schlafen legt. Der Regen ist ein Glas voll Wasser ebenso, wie die Tiefe des Ozeans. Der Regentropfen auf meiner Nase kennt die Weite des Himmels und der Wolken ebenso, wie den dunklen Schoß des Berges, dessen Quelle er einst entsprang. Der Regen kennt das freudige Lachen von Kindern, die auf einem zugefrorenen See Schlittschuh laufen ebenso, wie die verzweifelten Schreie eines Ertrinkenden. Das alles und noch viel mehr ist der Regen. Und mir erzählt er nur einen winzigen Bruchteil von dem, was er ist, was ihn ausmacht.

Wenn du den Regen verstehen willst, kannst du ihn nicht in Büchern studieren. Du musst ihn spüren, du musst in ihn eintauchen. Du musst den Verstand ausschalten und in ihm tanzen – mit ihm tanzen. Dann wirst du etwas erfahren, was vielleicht nur dich betrifft, doch was ganz sicher jenseits von allem Wissen ist: die reine, pure Weisheit. Und Weisheit wirst du niemals durch Bücher erlangen, sondern nur über das Erleben selbst.

Die Weisheit des Lebens ist: das Leben leben.

Der Waldflüsterer
Heilsame Impulse

Vom langsamen Tod des Winters & der Ewigkeit

Vielleicht blickst du auch gerade in die Landschaft und dein Herz wird schwer, wenn du die Pracht des Winters schmelzen und in dreckigem Braun versinken siehst. Wehmütig blickst du dem Winterzauber hinterher. Doch das ist kein Grund traurig zu sein – es ist der Lauf der Dinge, es ist das Leben.

Der sterbende Winter nährt Mutter Erde und schenkt ihr neue Kraft für den Duft der Blüten des Sommers.

Der Waldflüsterer

Nichts kannst du festhalten, ebenso wenig wie du den Schnee festhalten kannst. Alles was ist, kommt und geht wie die Jahreszeiten. Nichts davon bleibt ewig – doch was ist schon ein Wintermond im Angesicht der Ewigkeit? Du kannst nur versuchen all die zauberhaften Wintertage zu genießen, durch den tiefen Schnee stapfen so lange er da liegt. Aber wenn du genau schaust, siehst du die Kraft und die Freude, die die dahinschwindende Schneedecke hinterlässt. Überall in der Natur entspringen kleine Bächlein, es gluckert und plätschert fröhlich und der Boden saugt sich mit Wasser voll.

Und dieses Wasser schenkt der Natur die Kraft für den kommenden Frühling. Der sterbende Winter vergiest sein Blut, um die Erde mit all ihren Blumen, Bäumen und Lebewesen zu nähren. Durch seine Kraft sprießen die Blattspitzen im Frühling, erwachen die Schneeglöckchen und Märzenbecher und erschaffen ein neues Wunderland.

Lass los was ist und öffne dich dem Zauber des Augenblicks.

Der Waldflüsterer
Allgemein

Vom neuen Jahr

So I close my eyes to old ends
and open my heart to new beginnings.

Nick Frederickson

Ein neues Jahr beginnt – ein guter Zeitpunkt um Altes loszulassen und den Blick nach vorne zu wenden. Betrachte das, was da kommen mag, wie eine Landschaft im winterlichen Schlaf. Alles ist schon da, alles ruht unter einer schützenden, weichen Decke aus Schnee. Du kannst die Konturen bereits erkennen, es mag sich im groben schon abzeichnen. Doch was dich im Detail erwartet, was du daraus zu machen vermagst, wird sich erst nach und nach offenbaren und zeigen.

Und wie die winterliche Landschaft will dein Leben entdeckt und gelebt werden. Verharre nicht in Angst und Unsicherheit. Als Kind bist du fröhlich und voller Abenteuerlust in den Schnee gesprungen, der Schnee war nur im ersten Moment kalt. Erinner dich, wie oft du klatschnass nach Hause gekommen bist und hast dich unter eine Decke an die Heizung oder den Ofen gekuschelt? Wovor hast du Angst? Was hält dich davon ab zu springen?

Du bist der Gestalter deines Jahres, Schöpfer deiner Erfolge und Lernerfahrungen. Gestalte. Jetzt.